TIPPS rund um Giftköderarten

Hunde lieben es, auf langen Spaziergängen die Welt zu erkunden. Doch leider lauern auch Gefahren im Gebüsch, denn immer wieder legen Menschen Giftköder aus – für den Hund kann die Aufnahme im schlimmsten Fall tödlich enden.

Jeder Hundehalter sollte sich über die Gefahren, die von Giftködern ausgehen, bewusst sein und im Alltag Vorkehrungen treffen, um seinen Hund zu schützen. Dazu gehören unter anderem vorausschauendes und aufmerksames Verhalten. Am besten absolvieren sie einen Erste-Hilfe-Kurs für Hundehalter.

Typische Giftköderarten:

  • Hackbällchen gespickt mit scharfen Gegenständen wie Rasierklingen, Scherben
  • Fleischbällchen mit Rattengift
  • Schneckenkorn

Typische Verstecke von Giftködern:

  • dichtes Gebüsch
  • Hundeauslaufgebiete
  • Gehwege mit Rasenflächen am Rand

Wie kann ich meinen Hund vor Giftködern schützen?

  • Gebiete mit Giftköderwarnung meiden (Informationen z.B. über Aushänge, in Social Media-Gruppen oder Giftköder-Warn-Seiten beachten)
  • den Hund ablenken, wenn ihm etwas „in die Nase kommt“
  • vorausschauend sein und den Hund gut beschäftigen
  • selbst Futter dabeihaben, so dass der Hund nicht auf Futtersuche geht
  • mit dem Hund üben, nicht jedes Futter aufzunehmen
  • wenn notwendig, einen Maulkorb aufsetzen

Die besten Tricks gegen Giftköder

  • Erziehung schon im Welpenalter.
  • Aufmerksame Beobachtung des Hundes.
  • Beschäftigung des Hundes.
  • Immer genug Futter anbieten.
  • Orte meiden, an denen Giftfunde gemacht wurden.
  • Mit Maulkorb spazieren gehen.
  • Immer genügend Wasser anbieten.